Kinesiologie – liebevolle Unterstützung für Kinder in herausfordernden Schulzeiten

Nicht jedes Kind erlebt die Schulzeit unbeschwert. Lernschwierigkeiten, Konzentrationsprobleme, Prüfungsangst, Leistungsdruck oder emotionale Belastungen können dazu führen, dass Kinder ihr natürliches Potenzial nicht frei entfalten können. Oft zeigt sich innerer Stress durch Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Rückzug, Wut oder Unsicherheit.

Kinesiologie bietet hier einen sanften Weg der Unterstützung. In einem geschützten Raum darf dein Kind einfach so sein, wie es ist. Spielerisch und einfühlsam arbeiten wir daran, Stress abzubauen, Blockaden zu lösen und das innere Gleichgewicht wiederherzustellen.

Ich begleite dein Kind mit viel Herz, Geduld und Wertschätzung und beziehe dich als Elternteil mit ein. Gemeinsam stärken wir die Ressourcen, die bereits in deinem Kind vorhanden sind, damit es seinen ganz eigenen Weg mit mehr Sicherheit und Leichtigkeit gehen kann, damit es wieder mit Freude Kind sein darf.

HÄUFIGE THEMEN BEI KINDERN

  • Lernschwierigkeiten

  • Konzentrationsprobleme

  • Hyperaktivität

  • Ängste

  • Wutanfälle

  • Eifersucht

  • Antriebslosigkeit

  • Schlafstörungen

  • Bettnässen

  • Verdauungsprobleme, Bauchschmerzen

  • Kopfschmerzen

  • Mangelndes Selbstvertrauen

  • Überforderung

  • Fein- und Grobmotorik

  • Mobbing

Angewandte Konzepte

Brain Gym (oder „Gehirngymnastik“)

Brain Gym ist ein Konzept aus der Education-Kinesiologie (Edu-K). Es wurde in den 1980er Jahren von Paul E. Dennison entwickelt und beruht auf der Idee, dass körperliche Aktivität die Gehirnfunktionen ankurbelt und somit die Lern- und Entwicklungsprozesse der Kinder unterstützt. Durch spielerische Übungen werden die Verbindung zwischen den Gehirnhälften gestärkt, Stress abgebaut und die Konzentration gefördert.

Die Übungen werden in drei Hauptbereiche unterteilt: 

  • Lateralität (links/rechts): Die Zusammenarbeit beider Gehirnhälften soll gefördert werden, was besonders wichtig für grundlegende Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben, Sprache und logisches Denken ist.

  • Zentrierung (oben/unten): Hierbei geht es um die Verbindung zwischen dem emotionalen und dem logischen Teil des Gehirns. Das Ziel ist es, emotionale Blockaden zu lösen, Stress abzubauen und die innere Ruhe wiederzufinden.

  • Fokus (vorne/hinten): Übungen in diesem Bereich sollen helfen, die Aufmerksamkeit besser zu fokussieren, Informationen aufzunehmen und das Verständnis zu verbessern.

Frühkindliche Reflexe

Bereits ab der dritten Schwangerschaftswoche entwickeln sich beim Fötus biologisch festgelegte Bewegungsmuster (Ur-Reflexe). Im Laufe des ersten Lebensjahres werden diese Reflexe normalerweise durch die zunehmende Reifung des zentralen Nervensystems «gehemmt» oder «integriert» – sie verschwinden und machen Platz für kontrollierte Haltungsreflexe. Bleiben frühkindliche Reflexe über das erste Lebensjahr hinaus aktiv, kann das die weitere neurologische Reifung beeinträchtigen und zeigt sich in: 

  • Konzentrations- und Lernschwierigkeiten (AD(H)S-ähnliche Symptome …)

  • Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechnen

  • Probleme in der Sprachentwicklung

  • Unkoordinierte Grob- und Feinmotorik (Probleme bei der Stifthaltung …)

  • Gleichgewichtsstörungen und ungeschickte Bewegungen

  • Verspannungen, Zehenspitzengang

  • Überempfindlichkeit (Licht-, Lärm- oder Berührungsempfindlichkeit …)

  • Niedrige Stresstoleranz

  • Mangelndes Selbstbewusstsein

Mit Konzepten aus der Kinesiologie und durch gezielte, wiederholende Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen lassen sich aktiv gebliebene Reflexe meist nachträglich «nachreifen».

Spielerisch werden Körperübungen, das Halten von Akupressurpunkten sowie Farben, Düfte, Klänge, Meridiane, Visualisierungen und Entspannungstechniken eingesetzt, um den Prozess unterstützend zu begleiten.